Die Mitarbeiter der Supermarkt-Kette sind über diese Nachricht hoch erfreut. Doch nicht jeder Kunde, denn schließlich geht so die Möglichkeit verloren, kurz vor der Bescherung noch ein paar schnelle Einläufe zu machen. Wer etwas vergessen hat, schaut nun in die Röhre. Das besondere dieses Jahr: Heiligabend fällt auf einen Sonntag. Dennoch dürften Supermärkte geöffnet haben, da eine Sonderregelung besagt, dass sie an Heiligabend bis 14 Uhr geöffnet haben dürfen. Warum macht Aldi davon nun keinen Gebrauch mehr? 

 


 

Aldi möchte seinen Mitarbeitern dieses Jahr ein besinnliches Fest bescheren. Deshalb hat die Konzernleitung bechlossen, dass alle Filialen an Heiligabend zu bleiben. In diesem Fall gehen die eigenen Mitarbeiter vor. Das können sicherlich auch die Kunden verstehen. Eine Möglichkeit für die Konkurrenz, neue Kunden zu gewinnen? Wohl eher nicht. Die Reaktion der anderen Supermärkte ist wenig überraschend. 


 

Die Rewe-Gruppe mitsamt Penny und Nahkauf hat sich der Entscheidung bereits angeschlossen. Bei Edeka dürfen die Filialleiter selbst entscheiden, ob sie öffnen möchten. Für Aldi hat sich der Schritt also schon jetzt ausgezahlt. 

 


Für Aldi eine Win-Win-Situation: Image durch die Liebe zu den eigenen Mitarbeitern. Die Konkurrenz haben sie indirekt fazu gezwungen mitzuziehen, so entsteht ihnen kein Nachteil. Denn normalerweise ist das Last-Minute-Shopping vor den Feiertagen ein wahrer Geldregen in den Kassen der Supermärkte. 

 


 

Für Kunden heißt es also dieses Jahr: Hamsterkäufe vor dem Weihnachts-Wochenende tätigen. Nicht dass man am Sonntag vor verschlossenen Türen steht und die Weihnachtseinkäufe vergessen hat...