So sieht ein Körper aus, wenn er seit Jahrzehnten kein Wasser mehr gesehen hat. Der Mann, Amou Haji, überlebt indem er Kleintiere jagt. 

 

 

Er lebt wie ein Tier. Der einzige weltliche Gegenstand den er besitzt, ist eine Pfeife. Er füllt sie mit Tierfellen und raucht sie regelmäßig als seinen einzigen Genuss. 

 

 

Alles in Amou's Leben ist schmutzig. Wenn Menschen zu ihm kommen und im raten, sein Leben zu ändern, wird er wütend. 

 


Es ist kaum zu glauben, dass unter der dicken Kruste ein Mensch steckt. Seine Hände und Finger sind eins mit dem Schmutz geworden. 

 

 

Seit 6 Jahrzehnten lebt er in einem abgelegenen Lager in der iranischen Wildnis. Um nicht zu erfrieren, wandert er im Winter manchmal in eine kleine, gepflasterte Hütte. 

 

 

Sein Körper hat sich an die extremen Belastungen angepasst, denen er sich freiwillig aussetzt. 

 


 

Um sich im Winter einigermaßen warm zu halten, benutzt er den Müll anderer Menschen. 

 

 

Einen Großteil seines Lebens lebte er in absoluter Einsamkeit. Er sagt ein emotionales Trauma hat ihn dazu geführt. 

 


Er weigert sich mit Wasser in Berührung zu kommen und ernährt sich ausschließlich von toten Tieren. 

 

 

Er durchsucht die Gegend um sein Lager nach alter Kleidung und Gegenständen, die er gebrauchen könnte. 

 


Obwohl die Menschen aus dem benachbarten Dorf ihm eine gemauerte Hütte überlassen, schläft er lieber in einem Loch, das er sich selbst in den Boden gegraben hat. 

 

 

Er hat noch niemandem verraten, welches Trauma ihm als Kind widerfahren ist. Eins weiß er jedoch genau: Er wird so bis ans Ende seines Lebens weitermachen.